Warum muss man alles so genau wissen.
Menschen verspüren einen Drang Dinge zu erfahren oder herauszufinden. Sie lieben Spiele, Rätsel und Wettkämpfe. Sie wollen sich mit sich selbst oder mit anderen messen. Dieser Drang hält das Leben am Laufen.
Grundlegend handelt es sich dabei um eine Kommunikation, also um den Austausch von Ideen, auf verbaler oder körperlicher Ebene. Dazu braucht es exakte Definitionen und Regeln. Die 100 m Strecke ist genau 100 m lang und nicht ca. 100 m. Für den Start ist ein exaktes Zeichen ausgemacht und dieses gilt und kein ähnliches. Es geht da genau zu. Wer mitmacht kennt die Regeln und wer mitmachen will muss sie lernen. Wenn sie unterrichten und somit "Regeln und Definitionen" erklären, müssen sie selbst wissen was damit gemeint ist.
Wenn Sie nicht genau wissen, was Sie meinen, wie soll Sie dann der Zuhörer verstehen?
Sie haben ein Wort dann verstanden, wenn Sie die Idee, die es beschreibt, verstanden haben und anwenden können und es ohne Mühen auf andere Fachgebiete übertragen können.
Das Problem
Wenn eine Person etwas wissen will, aber es nicht erfährt, dann stellt Sie Vermutungen und Erfindungen an.
Sie stillt damit ihre Neugier. Diese Vermutungen macht sie dann zu ihren Grundlagen. Sind ihre Vermutungen falsch, dann ist sie fortan auf dem Holzweg.
Darum:
Bevor sie etwas erfinden oder wilde Vermutungen anstellen, schauen sie in einem Fachbuch nach.
Erfinden Sie keine neuen Wörter für etwas bereits vorhandenes oder erfinden gar eine "Slangsprache". Das macht alles nur komplizierter und Sie werden trotzdem nicht verstanden.
Sie sind Trainer und unterrichten?
Aber wissen Sie auch wirklich was das, was sie sagen bedeutet? Oder hoffen Sie, dass Sie irgendwie verstanden werden?
Hier sind ein paar Fragen aus dem Gebiet des Unterrichtens. Können Sie diese beantworten?
Ordnen Sie die Fachbegriffe den Beschreibungen zu.
(Mehrfachzuordnung möglich)
Bildung, Methodik, Didaktik, Schulung, Ausbildung, Training, Unterweisung, Klasse, Kurs, Workshop, Theorie, Praxis
- Sie arbeiten sich mit Kollegen in eine neue Technik ein.
- Sie übermitteln sowohl Fertigkeiten, als auch Kenntnisse eines Faches.
- Sie haben eine Gruppe von Kunden und überlegen, wie Sie ihnen am Besten die Informationen übermitteln.
- Sie überlegen, wie Sie mit den vorhandenen Räumlichkeiten Ihren Unterricht gestalten können.
- Sie erklären kurz was zu tun ist und lasen es dann durchführen.
- Sie stellen eine Reihe von Übungen zusammen, um jemandem, in etwas, was er bereits kann, besser zu machen.
- Kollegen kommen zu ihnen und sollen in einer Sache, den letzten Schliff bekommen.
- Sie stellen die Unterlagen und die Unterrichtsthemen für ein best. Unterrichtsgebiet zusammen.
- Sie planen das Training nur mit schriftlichen Unterlagen und einem Video, durchzuführen.
- Sie sprechen über die Einstellung der Getriebevorspannung.
- Sie bemerken, dass ein Kursteilnehmer mit den geschriebenen Materialien nicht klar kommt und zeigen ihm stattdessen einen Film.
- Sie planen Teile des Unterrichts an einem Modell zu erklären.
- Sie schauen sich etwas an, machen es nach, erfahren etwas darüber und verbessern es.
- Sie haben ein Unternehmen und wollen die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse weitervermitteln.
an Anfänger:
an Leute mit Erfahrung
an Profis
Sie meinen, dass es da doch nicht so genau geht?
Dann überlegen Sie mal. Sie dachten Sie hätten eine Schulung gebucht und Sie landen in einem Workshop. Das macht schon einen Unterschied.
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