Drogen im Job
Wer in seinem Job erfolgreich bleiben will, hat es nicht immer einfach. Die Konkurrenz schläft nicht, neue Technologien kommen immer schneller, der Körper wird auch nicht jünger, die Aufträge müssen schneller erledigt werden, die Anforderungen werden gnadenloser, die modernen Kommunikationsmittel verlangen eine Entscheidung im Minutentakt, die Familie will versorgt sein und im Bekanntenkreis will man auch keinen schlappen Eindruck machen, Framing und Mopping kommen vielleicht auch noch dazu. Es ist hart geworden. Der eine oder andere greift da schon mal auf "chemische Lösungen" zurück. Früher dachte ich, in meinem Umfeld macht dies keiner, weil sie alle gut drauf und erfolgreich waren. Nach einigen Gesprächen wurde mir aber klar, dass der Griff zur "Pille" nicht so selten war.
Dass, in Stresszeiten und in Stressberufen Drogen genommen werden, ist normal und nicht selten auch verordnet. Die Leistungsfähigkeit zählt, der Mensch ist zweitrangig. Die Militärgeschichte oder auch der Hochleistungssport, sind voll davon mit Beispielen.
Sicherlich sind der größte Teil davon legale Drogen und vom Arzt verschrieben, aber für den Körper und Verstand macht dies keinen Unterschied, lediglich für den Gesetzgeber.
Aber was sind nun eigentlich Drogen?
Mit Drogen meint man heutzutage keine getrockneten Pflanzen mehr, sondern innerlich genommene Substanzen, die den Denkvorgang in der Art verändern, so dass die Person glaubt sich von einem unangenehmen Zustand zu entfernen und die die chemische Zusammensetzung des Körpers verändern.
Ihr Körper, ihr Verstand und ihr Bewusstsein werden durch Drogen verändert.
Drogen sind grundsätzlich Gifte. Nicht umsonst nennt man sie auch Rauschgift. Sie vermindern das Wahrnehmungsvermögen und erhöhen die Unfallgefahr.
Drogen folgen einem exakten Verlauf.
- wenig regt an,
- etwas mehr beruhigt und
- viel in kurzer Zeit genommen kann tödlich sein.
Die Dosis macht hier das Gift.
Auf Parties und in Kneipen kann man dies beobachten. Ein guter Wirt kennt diesen Verlauf und arbeitet damit. So nach dem Motto: "dem geben wir jetzt noch ein Bier, dann beruhigt er sich schon wieder". Oder aber: "dem darfst du keinen Alkohol geben, der macht sonst nur Ärger". Nicht selten musste man sich vor einer Schlacht erst mal Mut antrinken. Der eine oder andere macht dies auch, wenn er zum Chef muss. Schnaps verändert den Menschen ist eine alte Weisheit auf dem Dorf.
Drogen vergiften den Körper und erzeugen einen rauschartigen Zustand, während der Körper um sein Überleben kämpft.
Das Bewusstsein will den Rausch, auch wenn dies auf Kosten der eigenen Gesundheit oder gar des Lebens geht.
Das hört sich jetzt nicht unbedingt nach einer vernünftigen Vorgehensweise an um Probleme zu "lösen" und Vergnügen zu erlangen oder nur um den Tag zu überstehen.
Ist es auch nicht. Drogen verändern das Denken und damit ihre Fähigkeit im Leben zurechtzukommen. Drogen verstärken somit Probleme. Da es der Person, die die Drogen nimmt egal ist, werden ihre Probleme auf die Gesellschaft abgewälzt. Somit ist Drogen nehmen keine Privatangelegenheit mehr.
Nicht jeder der Drogen nimmt ist ein Junkie und nicht jeder der Drogen verkauft ist ein Krimineller. Es kommt auf die Absicht und Verwendung dahinter an.
Es gibt einen
- richtigen Gebrauch, einen
- falscher Gebrauch und einen
- Mißbrauch
von Drogen.
Hier macht die Art der Verwendung das Verbrechen.
Der richtige Gebrauch wird in der Regel von einem Arzt vorgeschlagen und nicht von einem Dealer.
Was auch immer ihre Gründe sind, an der Basis liegt ein Problem, welches sie mit der Droge lösen wollen.
Lösen Sie ihre Probleme, verdrängen Sie sie nicht.
Suchen Sie sich vernünftige Freunde und bilden Sie sich weiter.
Zum Lösen von Problemen braucht man Wissen und Freunde.
Eine herzlose chemische Verbindung wird ihnen kein Freund sein. Auch wenn es nach einer leichten Lösung aussieht, danach wird es dafür umso härter.
Das Leben schenkt ihnen nichts, sie müssen schon dafür kämpfen.
Franz Lehner
28.04.2026
