Fitness für den Körper.
Betrachten wir nur mal den Körper alleine. Lassen wir das Bewusstsein und den Verstand erst mal weg.
Der Körper ist als eine Bewegungsmaschine konstruiert. Seine Aufgabe ist es sich aufrecht zu bewegen. Sein biologisches Überlebensprogramm funktioniert nach dem Prinzip: Bewegen - Ernähren - Vermehren. Kann sich der Körper nicht mehr bewegen, dann schaltet er ab. (Tod) Das Erhalten der Bewegungsfähigkeit ist daher wichtig. Mit bewegen ist nicht irgendeine Bewegung gemeint, sondern komplexe Bewegungen aus den Corebereich. Im Corebereich sind die meisten Nerven mit der Wirbelsäule verbunden und es werden die häufigsten Signale ans Gehirn gesendet. Ca.90 % der Gehirnaktivitäten werden durch Bewegungen verursacht. Zum Denken ist keine Gehirntätigkeit erforderlich. Bewegung sorgt dafür, dass sich das Gehirn weiterentwickelt und nicht abbaut.
Wer während der Arbeit komplexe Vorgänge durchdenkt, trainiert seinen Verstand, aber nicht sein Gehirn. Wer einen schnellfunktionierenden Verstand hat, aber ein langsames Gehirn, der wird im Leben ständig ausgebremst. Software (Verstand) und Festplatte (Gehirn) müssen aufeinander abgestimmt sein. Die Natur arbeitet da nach dem Prinzip: "Use it or lose it".
Daher ist es wichtig ein paar Zusammenhänge zu berücksichtigen und auch im Job etwas für den Körper zu tun.
Regel 1: Wenig Aufwand große Wirkung.
Daher: Starke Beine, langes Leben. Starke Waden gesundes Herz.
Gehen Sie bei jeder Gelegenheit, hauptsächlich Treppensteigen.
Spannen sie die Wadenmuskulatur bei jeder Gelegenheit an.
Na das war jetzt ja eine tolle Weisheit. Stimmt, weil:
- Die Zellen ernähren sich von Aminosäuren (Eiweiß). Die größten Eiweißspeicher sind die Beine und das Gesäß.
- In den Waden sitzen die größten Venenpumpen. Sie helfen das venöse Blut zurück zu pumpen. Die Waden heißen daher auch: " das zweite Herz".
Dieser Gesichtspunkt motiviert den einen oder anderen vielleicht doch die Treppe zu benutzen und sich bei jeder Gelegenheit auf die Zehenspitzen zu stellen. Das ist ja schon mal was.
Regel 2: Starke Mitte, unten dicht, oben fit.
Daher: Beckenboden, Bauch, unterer Rücken.
Stehen und sitzen Sie mit geraden Rücken.
Halten Sie das Becken gerade (Wasserschüsselprinzip).
Üben Sie das Anspannen des Schließmuskels und der Bauchmuskeln (Hustenprinzip)
Na ja, so viel bringt das jetzt auch nicht, oder? Doch.
- Im Beckenboden befinden sich die Öffnungen für die Ausscheidungsorgane. Die Abdichtung erfolgt über Schließmuskeln. Im Alter erlahmen aber diese Muskeln und folgekessen schließen sie nicht mehr richtig und man wird unten undicht. Das ist peinlich, aber muss ja nicht sein. Muskeln kann man in jeden Alter trainieren. Ein dichter Beckenboden ist wesentlich für das "Wohlfühlgefühl" im Alter. Halten Sie also ihre Wasserschüssel (Becken) gerade, sonst schwappt sie über.
- Ein gerader Rücken sieht nicht nur gut aus, sondern leitet auch die Signale ins Gehirn schneller weiter. Das hält die Festplatte (Gehirn) fit.
Das erfordert alles keinen großen Aufwand, hat aber große Auswirkungen. Und gut aussehen tut es auch. Sie sind noch nicht alt? Keine Sorge, das kommt noch. Also: Vorbeugen.
Interesse nach mehr? Das finden Sie in den Trainertools.
