über Ausbildung
Eine gute Ausbildung ist überlebenswichtig. Wer nicht grundlegend ausgebildet wird, läuft immer hinterher und in vielen Bereichen sind die Unausgebildeten eine Gefahr. Zum Beispiel im Straßenverkehr und in Industrieanlagen. Ausbildung ist also mindestens zum Selbst- und Fremdschutz notwendig. Wer am Meer wohnt, der weiß, dass er etwas über das Meer wissen muss und zumindest schwimmen können soll, wer in den Bergen wohnt, der weiß auch, dass er etwas über Steinschlag und Lawinen wissen muss. Wer in einer Industriegesellschaft lebt, der sollte etwas über Unfallverhütung wissen und in einem Handwerk ausgebildet sein um die notwendigen Zusammenhänge erkennen zu können. Die physikalischen Zusammenhänge sollten, zumindest in ihren Grundlagen, bekannt sein, damit man Gefahren vorhersehen kann und nicht plötzlich mitten drinnen steckt. Auch wenn man gerne das Meer malt, so sollte man zuerst im Schwimmen und dann im Malen ausgebildet werden. Die Notwendigkeiten ergeben sich aus der Gefahrenlage und den damit verbundenen Notwendigkeiten, nicht aus Neigungen. Eine Gesellschaft die überleben will, braucht eine zielgerichtete Ausbildung dafür. Im technischen, im wirtschaftlichen und im sozialen Bereich. Die Basisausbildung muss eine technische Ausbildung sein, da ohne die Umgestaltung von Rohstoffen kein wirtschaftliches System und ohne wirtschaftliches System kein soziales System möglich ist. Es fehlen ansonsten wesentliche Erkenntnisse.
Welche Erkenntnisse könnten das sein?
Zum Beispiel: Schon in meiner Jugend wurde viel über die Wichtigkeit von Strom und Elektrizität gesprochen.
Damals sagte man:" Der Strom kommt von einem Kraftwerk und es wäre nicht schlecht, wenn es dir gehören würde".
Jahre später hieß es dann: " Der Strom kommt aus der Steckdose, da brauchst du dir keine Gedanken darüber machen".
Danach sagte man: " Der Strom kommt von der Börse, da kann man ihn jederzeit kaufen".
Jetzt glaubt man: " Der Strom kommt von der Sonne und die schickt keine Rechnung".
Später könnte man glauben: " Strom?. Aus einer Leitung, das gibt es nicht. Das ist wieder eine dieser Theorien".
Mit einer vernünftigen Ausbildung wären wir nicht nur in der Lage dieses "Mysterium" zu verstehen, sonder auch in der Lage Strom zu erzeugen und damit zu handeln. So wie früher halt auch.
Mittlerweile haben wir 7 mal mehr Studenten als Auszubildende (Stand 2025). Dass wir damit ein Facharbeiterproblem erzeugt haben, ist logisch. Dass wir damit aber auch ein Bildungsproblem haben, gibt zu denken.
Machen wir so weiter, dann werden eines Tages unsere Nachfahren vor den Überresten eines Kraftwerkes stehen und überlegen, von wem und für was dieses Gebäude gebaut wurde.
