Gedankenstützen

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden oder jedes Mal von vorne anfangen. Mit der richtigen Gedankenstütze kann man das richtige Einstiegsniveau schnell finden. 

URI, PUI, GAGA/HHAG, KEMDAS, SPO, he, she it, das "s" muss mit, sind den meisten aus der Schule noch bekannt.

Aus meiner Lehrzeit kenne ich noch:"Ein Tropfen Öl ist die halbe Schlosserei", und aus meiner Technikerschulzeit habe ich noch: "die Sprache des Technikers ist die Freihandskizze", im Gedächtnis. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass nach fest lose kommt und, dass die Eskalationsstufe für Schlosser "Schmieren - Hebeln - Hämmern - Erwärmen", ist. Auch die Erkenntnis: "zuerst noch mal schauen bevor man zu zerlegen anfängt", haben schon viele gehabt. Dass immer ein paar Schrauben übrig bleiben, ist auch bekannt. Auch weiß man, je mehr Leute ein Bauteil zusammenbauen, um so mehr lose Schrauben findet man später. Dass der "double check" auch nicht alles checkt, ist auch schon vorgekommen und dass, wenn man nicht hinschaut, dass man dann auch nichts sieht, ist auch logisch. In der praktischen Anwendung, gibt es da endlose Beispiele.

Als Trainer hat man da auch so seine Weisheiten und Techniken fürs Unterrichten und Ausbilden.

Diese finden Sie in den Trainertools 1.

Theoriedrills

Der eine oder andere kennt das vielleicht noch aus seiner Schulzeit. Es war eine hilfreiche Übung um sich auf Prüfungen vorzubereiten. Nicht nur zur Prüfungsvorbereitung sind solche Drills gut, sondern auch um den Arbeitstag etwas einfacher zu machen. Es handelt sich dabei um Listen, auf denen das Wesentliche leicht merkbar steht und diese werden immer wieder durchgeschaut.

Mittlerweile geht man in der "Unterrichtstheorie" davon aus, dass 80% des Erinnerns durch Wiederholungen erreicht werden. 

Wiederholungen sind in der Schule schon nicht beliebt gewesen und man hat  diese Zeit für etwas anderes verwendet und sich gewundert, warum sich die Schüler so schlecht an den Unterrichtsstoff erinnern konnten. 

In der Arbeitswelt sind Wiederholungen auch nicht beliebt, da sie nur Zeit "verschwenden"  und Zeit ist ja bekanntlich Geld.

Nach meiner Einschätzung wurde die Ausbildungsfähigkeit der Jugend,  durch den massenhaften Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln, stark herabgesetzt. Elektronische Hilfsmittel bewirken: schnelle Lösung, minimales eigenes Denken, keine Wiederholungen. Der eigene Verstand wird übergangen, die Aufmerksamkeitsspanne wird herabgesetzt. Das eigene Denken wird angezweifelt.

Auch in der Berufswelt wird auf die künstliche Intelligenz schnell zurückgegriffen. Auch wenn man es weiß, schaut man zur Sicherheit noch mal nach, man könnte sich ja irren. 

Wer seine eigene Intelligenz Stück für Stück einer KI überlässt, ist  auf dem Weg ein Roboter zu werden.

Erobern Sie sich ihren Verstand zurück. Bleiben Sie handlungsfähig, auch wenn keine Internetverbindung möglich ist.

Ja aber wie? Arbeiten Sie mit Drilllisten.

In den Trainertools finden Sie Listen um ihnen die Ausbildung und auch den Alltag einfacher zu machen.

Zum Beispiel:

Trainertools 1

  • Basisregeln für die allgemeine Vorgehensweise zum Unterrichten

  • Grundsätze um ein Training am Laufen zu halten.

  • Tools zu Unterrichten und Prüfen

  • Regeln zum Aufbau von Kursunterlagen

oder in den Trainertools 4

  • Regeln zur Stressvermeidung

  • Regeln zur Stressbewältigung

  • Regeln zur Burnout Handhabung

  • Bedingungen um gesund zu bleiben.

oder in den Trainertool 5

  • Fitness im Büro

  • allgemeine Drills

Als kleiner Hinweis, es macht keinen Sinn Dinge zu drillen, die nicht funktionieren oder falsch sind.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und stellen Sie sicher, dass Sie es auch verstehen.

Fertigen Sie sich ihre eigenen Drilllisten an.